Portugal – Teil 11: Lissabon (2.Besuch)

Waren wir beim ersten Mal an einem ruhigen Samstag in Portugals Hauptstadt gewesen, so wählten wir nun einen trubeligen Donnerstag. Wir merkten dies bereits bei unserer Parkplatzsuche: Wo zuletzt noch jede Menge frei gewesen war, standen nun die Autos dicht an dicht. Ganz in der Nähe fanden wir jedoch glücklicherweise ein großes Areal unter Bäumen, wo man ein Tagesticket lösen konnte.
Auf unserem Programm standen die Kathedrale, ein Gang durch die Alfama und die Besichtigung des Expo-Geländes von 1998 (Parque das Nações).

Nach der Besichtigung der Kathedrale und der Ausgrabungsstätte im Zentrum des Kreuzganges folgten wir den Straßenbahnschienen auf der Rua Augusto Rosa den Hügel hinauf. Am Largo das Portas do Sol blickten wir über die Dächer der Alfama, bevor wir in die Gassen des vielleicht berühmtesten Stadtteils von Lissabon hinabstiegen.
Uns war klar, dass wir um die Mittagszeit wohl kaum etwas von den wehmütigen Klängen des Fado hören würden. Dennoch tauchten wir ab in eine andere Welt, die uns für eine Weile ganz und gar in ihren Bann zog. Die folgenden Fotos sprechen für sich und sind daher nicht untertitelt!

Nach einem leckeren Mittagessen in einer kleinen Gasse irgendwo in der Alfama, bei dem uns die Köchin mit großer Begeisterung ihre Speisen präsentiert und erklärt hatte, bummelten wir den Hügel hinab, bis wir das Museo do Fado erblickten. Auf dem kleinen Platz davor schauten wir uns auf dem kleinen Markt um, bevor wir mit dem Bus etwa 8 km zum Parque das Nações fuhren.

In unmittelbarer Nähe des Kaufhauskomplexes „Vaco da Gama“ stiegen wir aus. Mary wollte in Ruhe shoppen, und mich interessierte die futuristische Architektur und das Oceanário. So kam jeder auf seine Kosten, und als wir uns 2 ½ Stunden später zum Kaffee trafen, hatten wir uns einiges zu erzählen.

 

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