Vietnam Teil 15 – Montag, 12.02.18

Von Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ins Mekong-Delta nach Cái Bè – Auf der Mekong-Eyes – Landspaziergang – Abendstimmung auf dem Fluss


Unterwegs

Normalerweise sollte die Fahrt ins Mekong-Delta nach Cái Bè nur rund zwei Stunden dauern. Wegen des anstehenden Tet-Festes waren jedoch viele Menschen unterwegs zu ihren Verwandten aufs Land. Dennoch erreichten wir rechtzeitig um kurz nach 11 Uhr den Anleger an einem der zahlreichen Seitenarme des Mekong, wo die „Mekong-Eyes“ schon auf uns wartete.

Alles war perfekt organisiert: Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung bekam jeder einen Umschlag mit einer Karte und der Reiseroute, sowie einen Plan mit den zeitlichen Abläufen an Bord.

Das Lunch war zu 13 Uhr angesetzt. Um 16 Uhr sollte es einen Landspaziergang durch Plantagen und kleine Dörfer geben. 17:30 Uhr Rückkehr zum Schiff und Erleben des Sonnenunterganges auf dem Oberdeck. Das Dinner war für 19 Uhr vorgesehen.


Das Boot

Wir fanden die „Mekong-Eyes“ sehr komfortabel, und die Kabinen können unserer Meinung nach mit jedem Kreuzfahrtschiff mithalten. Auch das Angebot an Speisen, sowie der Service waren ausgezeichnet!

Reger Betrieb auf dem Wasser

Weitere Eindrücke während unserer Fahrt auf dem Mekong

Landspaziergang

Um 15:30 Uhr hieß es: „Schwimmwesten an“, und auf ging´s zur Luke, wo ein Sampan bereit lag, um uns für den Landgang aufzunehmen. Nicht alle Passagiere passten auf einmal in das kleine Boot, und so hatten wir Zeit, eine Flussfähre zu beobachten, die Erstaunliches transportierte.

Kimmy war uns eine gute Reiseleiterin auf unserer Tour im Mekong-Delta und gab uns in englischer Sprache viele nützliche Informationen.

Während unseres zweistündigen „Walk to villages“, wie es auf der Landkarte an Bord unseres Schiffes zu lesen stand, gab es vielfältige Eindrücke, die z. T. von Kimmy mit Informationen gefüllt wurden. Wohltuend war die Ruhe, und die wenigen knatternden Zweiräder, denen wir Platz machen mussten, störte diese nur unwesentlich.

Mittendrin gab es eine kleine Restauration – oder vielleicht waren es auch bloß Einheimische, die sich ein wenig privat dazu verdienen wollten – wo uns Obst und etwas Gebäck, dazu Tee angeboten wurde. Man unterhielt sich in entspannter Atmosphäre und ließ das Gesehene Revue passieren.


Ein Tempel der Cao Ðài und Impressionen auf dem Rückweg


Abenddämmerung auf dem Mekong

„Das ist so eine Abendstimmung in Ostasien, an einem großen Strom, und den Whisky vor sich und den Blick auf die untergehende Sonne gerichtet. Das ist eines der schönsten Erlebnisse. Es muss nicht etwas furchtbar Aufregendes sein.“ (Peter Scholl-Latour)

Wieder zurück auf der „Mekong Eyes“ nahmen Mary und ich diese Äußerung des Nahost- und Asien-Experten zum Anlass, bei sich dem Horizont zuneigender Sonne auf dem Oberdeck ein Glas Whisky zu trinken.

Nach dem Dinner saßen wir noch eine Weile in geselliger Runde auf dem Oberdeck und genossen den lauen Abend auf dem Mekong.

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