Sonntag, 04.02.2024 – Auf alten Pfaden: Mit dem Auto zum Aquädukt El Aguila und nach Almuñécar

Bei herrlichem Wetter fuhren Mary und ich nach einem Sonnenbad auf den Hotelliegen los, um uns das Aquädukt El Aguila aus der Nähe anzuschauen. Wir hatten es 1976 im Vorbeifahren von der Küstenstraße aus fotografiert. Das Navi wies uns die Richtung. Es ging ein paar Kilometer die N-340 entlang, ehe wir vor einem Kreisverkehr in eine Schotterpiste abbogen. Bereits nach etwa 200 Metern fanden wir eine Parkmöglichkeit. Von dort mussten wir noch ein Stückchen laufen, bis wir schließlich einen schmalen Feldweg erreichten, von wo wir das schöne Bauwerk sehen konnten.

Nach unserem ersten „Nostalgiestopp“ fuhren wir weiter nach Almuñécar. Konsequent nahmen wir – wie schon vor 48 Jahren – die kurvenreiche Küstenstraße (N-340). Knapp eine halbe Stunde später befanden wir uns in der Camino Río Seco, wo wir kostenlos parken konnten.
Unser Bummel durch Almuñécar bescherte uns an keiner Stelle einen Wiedererkennungswert, sodass uns Zweifel kamen, ob wir hier überhaupt jemals gewesen waren.

Da es schon früher Nachmittag war, suchten wir nach einem Restaurant. In einer Seitenstraße fanden wir schnell das New Little Italy, wo wir auf der Außenterrasse zwischen Einheimischen gerade noch einen Tisch für zwei Personen ergatterten.

Wir hatten die ganze Zeit im Schatten an einer windigen Ecke gesessen und waren ziemlich durchgefroren, als wir uns schließlich nach dem Essen auf den Weg zur Burg machten.
Der Ort gefiel uns gut und lieferte eine Menge interessanter Fotomotive!

Wir hatten es nicht weit bis zum Castillo de San Miguel, aber bis dorthin führten Mary und mich die schmalen Gassen stetig bergauf, sodass wir gut durchwärmt oben ankamen. Leider hatte die historische Stätte seit 13 Uhr geschlossen.

Wir genossen noch eine Weile die warmen Sonnenstrahlen und die prächtige Aussicht, ehe wir uns auf den Weg nach unten ins Zentrum begaben.

Laternen

Voller Zuversicht hofften wir unterwegs ein Café oder eine andere Möglichkeit für einen angenehmen Ausklang unserer Tour zu finden. Aber bis auf ein Restaurant, wo sich eine Hochzeitsgesellschaft im Aufbruch befand und das bereits geschlossen hatte, wurden Mary und ich nicht fündig, sodass wir schließlich gegen 17 Uhr zurück zum Hotel fuhren.

Und noch ein wenig Nostalgie:

Vor 48 Jahren hatten Mary und ich an einem Strand in der Nähe von Almuñécar gezeltet und gebadet. Anhand des Dias von damals, das einen Wehrturm zeigt und mithilfe von Google Maps fand ich tatsächlich die Stelle „Punta de Jesús“, an der wir 1976 gewesen waren.
Der Turm stammt aus dem 18. Jh. und wurde zu Verteidigungszwecken an verschiedenen Stellen in ähnlicher Form gebaut.

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