Sonntag, 27.04.2025 – Stadtrundgang Pirna, Radtour nach Wehlen

Für unseren Rundgang, bei dem uns die Sonne reichlich verwöhnte, wollten wir einen Flyer nutzen, den Mary von einer Bekannten bekommen hatte. Doch zunächst schlenderten wir durch die Fußgängerzone, die schon eine Reihe interessanter Fotomotive bot.

In der Fußgängerzone (Dohnaische Straße)

Pegelstände – jeder einzelne steht für eine Katastrophe
Während unseres Aufenthaltes in Pirna und Umgebung sollten Mary und ich immer wieder an diverse Hochwasserereignisse der Elbe erinnert werden, wobei das stärkste jemals gemessene Hochwasser wohl im März und April 2006 aufgetreten ist und somit vergleichbar war mit der Flutkatastrophe 2002, je nach Region.

Im Moment, da ich dies schreibe (13.07.2025, 20:30), lese ich im Netz, dass der Wasserstand der Elbe in Magdeburg mit 44 Zentimetern voraussichtlich auf ein historisches Tief gefallen ist. Gleichzeitig stehen Teile Kataloniens nach schweren Unwettern unter Wasser. Siehe auch: Spanien versinkt im Regen

Für die Politiker jedoch kein Grund, weitreichende Maßnahmen zu ergreifen, um ihre WählerInnen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen! (Dies ist ausschließlich die Meinung des Verfassers!)

 

Von der Elbe bewegten wir uns in Richtung Marktplatz, wo laut Flyer einiges an Sehenswertem zu besichtigen sein würde.

Am Markt

Fassaden und Erker u. a. der Teufelserker vor und nach der Rekonstruktion

Mittagessen Zum Bettelmönch oder „Zur armen Sau“ – ganz nach Belieben

Zwei Lokale in einem Gebäude – vom „Bettelmönch“ (Barbiergasse 9) „Zur armen Sau“ (Dohnaische Straße) einmal um die Ecke bzw. umgekehrt. Wie durch die Namen bereits angedeutet, sind preiswertes Speisen und Trinken garantiert, draußen wie drinnen mit nettem Personal. Wenn´s keine Gourmetküche sein muss, können wir beide Lokale jederzeit empfehlen!

Später starteten wir mit unseren Rädern die erste kleine Radtour zur 9 Kilometer entfernten Stadt Wehlen.

Weg und Wetter waren herrlich – es ging überwiegend autofrei immer am Elbufer entlang. Bei Wehlen schoben wir unsere Räder auf die Bedarfsfähre. Dank unserer Gästekarten fuhren wir umsonst, unsere Bikes wurden für je 1,40 € befördert.
Bereits vom Anleger aus sahen wir ein großes Schild, das uns auf die Radfahrerkirche aufmerksam machte, zu der es später noch ein paar Informationen geben wird.
Zurück fuhren wir wieder an der Elbe entlang, ohne diesmal mit der Fähre überzusetzen. In Pirna nutzten wir die Stadtbrücke zum Überqueren des Flusses.

Den Tag beendeten Mary und ich im Fischrestaurant Landgang Pirna, wo wir mit Blick auf die Elbe zwei vorzügliche Fischgerichte aßen.

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