Bei bedecktem, aber trockenem Wetter radelten Mary und ich nach dem Frühstück zu dem nur
2 Kilometer entfernten DDR-Museum. Kaum zu glauben, dass es noch vor zwei Tagen bullig heiß gewesen war, denn heute brauchten wir unsere warme Kleidung.
Das Museum zeigt eine sehr umfassende Sammlung von Exponaten aus DDR-Zeiten von 1949 bis 1990. Oftmals fühlten wir uns beim Betrachten der nachgestellten Räume (Wohnzimmer, Küche etc.) in unsere eigene Kindheit und frühe Jugend zurückversetzt, denn Mobiliar und Gebrauchsgegenstände, sowie Spielzeug hatte es in ganz ähnlicher Form auch bei uns im Westen gegeben.
So wurde der Besuch des Museums für Mary und mich in erster Linie eine nostalgische Reise in unsere eigene Vergangenheit, und lediglich das Wissen um den politischen Hintergrund der Deutschen Demokratischen Republik hinterließ einen unangenehmen Beigeschmack.
Nach den vielen Eindrücken aus der DDR-Vergangenheit, fuhren wir zurück und wählten die asiatische Küche des Gao Restaurants unweit unserer Wohnung für unser Mittagessen.
Zufrieden setzten wir uns anschließend auf unsere Räder und fuhren die schöne Strecke an der Elbe entlang zum Schloss Pillnitz.
Schloss Pillnitz und Umgebung
Für die 10 Kilometer brauchten wir eine halbe Stunde. Es war bedeckt, nicht gerade warm, aber dafür trocken. Das Schloss allein war sehenswert, aber eingebettet in eine schöne Anlage mit direkter Anbindung an die Elbschifffahrt erwies sich unser Ziel als echtes Highlight und wird daher von Mary und mir als unbedingt empfehlenswert eingestuft!
Mehr zur größten Raddampferflotte der Welt findet man hier.
Dekorative Elemente, die das Auge erfreuen
Bleibt noch der Hinweis zu einer Besonderheit, wegen der viele Blumenliebhaber hierherkommen: Die Pillnitzer Kamelie, eine der ältesten in Europa befindlichen Kamelien. Da wir schon relativ spät dran waren, verzichteten wir auf die Besichtigung dieser ungewöhnlichen Pflanze.
Übersetzen auf der Elbfähre
Um zum Fähranleger zu gelangen, fuhren Mary und ich mit unseren Rädern um den Schlosspark herum. Am Hang sahen wir noch die Weinbergkirche liegen. Die Fähre lag schon auf unserer Seite, und wenig später setzten wir gemächlich über.
Gegen 18 Uhr erreichten wir Pirna, wo wir den Abend in der Wohnung verbrachten.






















![Unmittelbare Anbindung an die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_Dampfschiffahrt"target="_blank" rel="noopener"> Sächsische Dampfschiffahrt </a> [sic]](https://reisephotos.info/wp-content/uploads/2025/11/IMG_3084-150x150.webp)








