Mittwoch, 07.05.2025 – Meißen

Um 9:30 verließen wir Pirna mit dem Auto, da ich für 11 Uhr eine Stadtführung gebucht hatte. Als freien Parkplatz in Meißen hatte mir das Navi eine Stelle an der Elbe vorgeschlagen. Doch als wir über die Altstadtbrücke fuhren, hatten Mary und ich wohl das entsprechende Hinweisschild übersehen. In einem kleinen Bogen fuhr ich zurück auf die Elbe zu und landete am „Ratsweinberg“, wo es reichlich Parkmöglichkeit auf dem Seitenstreifen gab.
Zu Fuß gingen wir zurück über besagte Brücke und befanden uns wenig später in der Elbstraße, die geradewegs ins historische Zentrum führte.

Kurioses und Bemerkenswertes
fanden Mary und ich bei unserer „Vorab-Erkundung“ durch Meißen und später während der Stadtführung ohnehin.

Stadtführung
Um kurz vor 11 Uhr fanden wir uns am Markt 3 bei der Touristeninformation ein, wo wir unsere Tickets bezahlten. Kurz darauf wurde unsere kleine Gruppe bestehend aus 8 Personen von einer älteren Dame (deren Namen ich leider vergessen habe) empfangen. Soviel sei gesagt: Sie machte ihre Sache sehr gut, sodass alle nach eineinhalb Stunden vollauf zufrieden waren!

Frauenkirche
Eine Besonderheit ist das weltweit erste Glockenspiel aus Meissener Porzellan mit abstimmbaren Porzellanglocken, weiches seit 1929 in einer der gotischen Fensteröffnungen des Kirchturmes hängt und aus 37 Glocken besteht.

Die erste freiwillige Feuerwehr Deutschlands
(wurde nicht im Rahmen der Stadtführung thematisiert)

Alte Gebäude, zum Teil kurz vor dem Verfall

Albrechtsburg und der Dom
Allmählich würde es Zeit, auf den Burgberg zu klettern, so unsere Stadtführerin. Wie sie betonte, wollte sie den moderaten, nicht ganz so steilen Anstieg wählen. Das hörten wir gerne, und zwischendurch gab es immer mal wieder eine kleine Pause mit Zeit für Informationen.

Im Innenhof der Albrechtsburg war unsere Stadtführung schließlich zu Ende. Weil man uns den Domkeller wärmstens empfohlen hatte, beschlossen Mary und ich dort zu Mittag zu speisen. Wir hatten es nicht weit und sollten für unsere Wahl belohnt werden: Ein urwüchsiges Ambiente mit herzlicher Willkommenskultur erwartete uns, und auch die Speisen ließen keine Wünsche offen!

Nach dem Mittagessen gingen wir die wenigen Meter zum Dom (siehe #2: Dom zu Meißen). Er wurde ab dem Jahr 1260 gebaut und zählt zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Ostdeutschlands. Der Hauptteil erscheint sogar als einer der stilreinsten deutsch-gotischen Dome.

In der Porzellan-Manufaktur
Vom Dom aus begleitete ich Mary bis zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur, wo sie eine Führung buchte.

Ich hingegen war nicht mehr auf eine weitere Besichtigung aus, und so verabredeten wir, uns am Marktplatz zu treffen, wo ich draußen einen Kaffee trinken wollte.
Gesagt getan: Mittlerweile schien die Sonne, und ich fand einen Platz auf der Außenterrasse des Ratskellers, wo ich prompt ein Ehepaar aus der Gruppe traf, das kurz zuvor mit uns an der Stadtführung teilgenommen hatte.

Letzte Eindrücke von einer schönen Stadt
Gegen 17:30 Uhr verließen wir Meißen, nicht ohne vorher noch zwei Highlights fotografiert zu haben.

Heute Abend würde es voraussichtlich nicht allzu spät werden, weil Mary und ich für den morgigen Tag unsere letzte Wanderung geplant hatten, die uns einiges abverlangen sollte …

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