Vom Hotel waren es nur wenige Kilometer bis zum höchsten Denkmal Europas, dessen Bauzeit sich von 1898 bis 1913 erstreckte. Alles an dem Bauwerk ist von monumentaler Beschaffenheit. Ist der Betrachter schon vom Äußeren beeindruckt, so wird die Gigantomanie im Inneren des Denkmals nahtlos fortgeführt.
Dabei strahlen die riesigen Totenmasken in der Krypta mit ihren monumentalen Totenwächtern eine unfassbare Ruhe aus, ohne aufdringlich zu wirken.
Mary und ich hielten uns an der einzigartigen Gedenkstätte eine gute Weile auf und ließen insbesondere die vier Tugendfiguren (Volkskraft, Opferbereitschaft, Tapferkeit und Glaubensstärke) in der Ruhmeshalle auf uns wirken, die mit ihren bunten Glasfenstern dem Raum etwas Sakrales gab.
Interessant für mich, der ich dies jetzt schreibe, dass dem Bildhauer für die 9,5 Meter hohen Statuen die altägyptischen Memnonkolosse bei Theben als Vorbilder dienten. Hatten wir doch im Zuge unserer Nilkreuzfahrt eben diese Figuren vor 13 Tagen (am 07.02.26) selbst gesehen.
Gegen 12:30 Uhr verließen wir die imposante Stätte und erreichten Dortmund nach 421 gefahrenen Kilometern um 18:50 Uhr. Insgesamt waren wir während unserer Reise 1.540 Kilometer gefahren.
Fazit: Was die Vielfalt kultureller Aspekte, sowie die Begegnung mit einer überaus faszinierenden Landschaft – nämlich dem Elbsandsteingebirge – angeht, blicken Mary und ich auf eine der interessantesten Reisen innerhalb Deutschlands zurück!











