Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, bei Sonnenaufgang in einem Schiff auf dem Nil wachzuwerden, die Tür zum französischen Balkon zu öffnen und auf den Fluss zu schauen, der träge dahinfließt. Einzelne Fischer waren in ihren kleinen Booten unterwegs, um sich für ihre Familien eine Mahlzeit zu sichern. Da wir uns in der Wüste befanden, waren die Tage heiß und die Nächte zum Teil empfindlich kühl. Wir genossen die Ruhe auf dem Fluss und bereiteten uns auf den Tag vor.
Für die 16 Kilometer bis zum Karnak-Tempel benötigte unser Bus 25 Minuten. Einen Teil der Strecke fuhren wir an einem Kanal entlang. Ehe wir schließlich die beeindruckende Anlage betraten, sahen wir noch, wie langsam einige Heißluftballons in den dunstigen Himmel aufstiegen. Mittlerweile war man auch erfreut darüber, dass wir um 8 Uhr tatsächlich zu den ersten Besuchern gehörten.
Karnak-Tempel
Obwohl Mary und ich hier bereits im Jahr 2011 im Rahmen einer Tagestour gewesen waren, hatte die Stätte für uns nichts von ihrer Faszination eingebüßt und gehörte nach wie vor zu den beeindruckendsten Bauwerken aus früheren Zeiten, die wir jemals gesehen hatten!











