Unsere Abreise verlief völlig stressfrei: Wir durften unsere Koffer in der kleinen Kochküche abstellen, und Avis war gleich um die Ecke. Da wir unseren Mietwagen erst um 12:30 Uhr bekommen sollten, hatten wir noch reichlich Zeit. Wir könnten es schon früher probieren, so sagte man, aber es sei nicht sicher, dass die von uns gebuchte Kategorie schon bereitstünde. Sollte dies nach 12:30 Uhr nicht der Fall sein, hätten wir Anspruch auf ein größeres Fahrzeug.
Also gingen wir über die Ponte Amerigo Vespucci und schauten uns am anderen Ufer ein wenig um.
Die Zeit verging wie im Fluge. Irgendwann holten Mary und ich die Koffer und nahmen im Wartebereich der Avis-Vertretung Platz. Tatsächlich konnten wir unser Auto, einen Fiat Panda erst zum vereinbarten Zeitpunkt abholen.
Die Umstellung auf das ungewohnte Fahrzeug ging relativ rasch. Schaltung, statt Automatik war kein Problem, den Tempomat hatte ich sofort im Griff, und was für mich das Wichtigste war: Google Maps ließ sich ohne Schwierigkeit von meinem Handy auf das Navi des Autos spiegeln. Der Rest ergab sich während der Fahrt.
Die Verkehrsdichte hielt sich um diese Zeit noch in Grenzen, und so ließen wir Florenz schon nach kurzer Zeit hinter uns. Etwa um 14:30 Uhr erreichten wir San Gimignano, einen Ort, von dem man uns gesagt hatte, den müssten wir uns unbedingt ansehen.







