Mauritius Teil 2 – Mittwoch, 09.10.19

Blick unter Wasser – erste Spaziergänge – Ségashow am Abend

In den ersten Tagen wehte ein zum Teil sehr kräftiger Wind. Zudem war es meistens bewölkt. Das Meer war angenehm warm, und wir genossen es, zu schwimmen. Wenn man jedoch herauskam, konnte man ein T-Shirt durchaus vertragen. Viele Liegen blieben anfangs leer, und die wenigen Anwesenden hatten sich fast ausnahmslos in die großen Badetücher vom Hotel eingewickelt.

Zu 14:30 Uhr reservierte ich für uns einen Platz im Glasbodenboot. Man sagte mir jedoch, dass, die Fahrt nur stattfinde, wenn der Sturm nicht zu stark sei.
Bei starker Bewölkung und kräftigem Wind waren Mary und ich pünktlich mit einigen Hotelgästen am Anleger. Schnorcheln sei heute nicht möglich, sagte Darrel unser Skipper.
Dennoch gab es einige schöne Fotomotive vom Meeresgrund – wenn auch durch eine Glasscheibe!

Nach unserer Bootstour beschlossen wir, uns für eine Führung auf der Île aux Aigrettes anzumelden. Das Büro war nicht weit von unserem Hotel entfernt, und wir buchten Freitagnachmittag um 14:30 Uhr. Die Tour sollte ca. 1,5 Std. dauern und 1600 MRU für uns beide kosten.

Anschließend gingen wir in entgegengesetzter Richtung auf Mahébourg zu, um uns im nahe gelegenen Supermarkt „London Way“ mit Getränken und ein paar Knabbersachen einzudecken.
Kaum zu glauben, aber wahr: Während wir so stöberten und uns mit den Preisen vertraut machten, klang plötzlich eine vertraute Stimme aus den Lautsprechern: Heather Nova mit einem Titel aus ihrem aktuellen Album. Die Globalisierung macht´s möglich!

Séga
Am Abend gab es dann im Hotel eine Show mit der traditionellen Séga – einst Tanz der Sklaven. Leider lässt sich die Qualität einer solchen Darbietung vom unwissenden Touristen kaum beurteilen, und da Mary und ich kaum damit rechnen konnten, Zeugen spontaner Ségatänze an irgendeinem Strand zu werden, ließen wir uns völlig unvoreingenommen von den rhythmischen Klängen einfangen, zu denen sich vier hübsch gekleidete Frauen anmutig bewegten.

Jedoch wurde bei längerem Hinschauen die Routine der Künstler allzu offenkundig, die allgemeine Begeisterung des Publikums hielt sich in Grenzen, und der ausgeschenkte Rotwein war mäßig.
So zogen Mary und ich es vor, noch vor dem Ende der Show unsere Terrasse aufzusuchen.

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