Namibia Teil 8 – Dienstag, 02.05.17

Ausflug ins Dead Vlei und zu den höchsten Dünen der Welt in der ältesten Wüste der Welt

Unser Tag begann früh, genauer gesagt um 3:45 Uhr, weil wir uns um 5 Uhr auf den Weg Richtung Sossusvlei machen wollten. Nachdem wir unsere vorbestellten Lunchpakete in der Küche abgeholt und uns mit einem Kaffee gestärkt hatten, fuhren wir los. Bis zum Eingang des Namib Naukluft Parks waren es 60 km und rund eine Stunde Fahrzeit.

Die erste halbe Stunde unserer Tour verlief im Dunkeln, was man eigentlich vermeiden sollte. Zum Glück kreuzte kein Tier den Weg, dafür überholte uns das eine oder andere Fahrzeug. Die damit verbundene Staubwolke zwang uns jedesmal zu einem kurzen Stopp, weil man absolut nichts mehr sehen konnte. Dennoch waren wir rechtzeitig am Gate. Allerdings wurde erst mit zwanzigminütiger Verspätung geöffnet.

Wiederum lagen (diesmal geteerte) 60 km vor uns, sodass wir gut vorankamen und noch Zeit für einige Fotostopps blieb. Die Landschaft war unbeschreiblich, und wir bereuten zu keiner Zeit das frühe Aufstehen! Hauptsächlich zur Rechten türmten sich riesige Dünen in rötlichen Farbschattierungen, wobei die der aufgehenden Sonne abgewandte Seite jeweils im Schatten lag. Immer wieder hielten wir an, um zu fotografieren.

An der „Düne 45“ (45 km vom Gate entfernt!) standen bereits die ersten Busse, und einige Touristen hatten sich schon auf den Weg gemacht, den 170 m hohen Sandhügel zu erklettern. Wir aber wollten weiter zum Dead Vlei.

Schließlich kamen wir zu einem Parkplatz, an dem ein Schild stand, dass man ab hier nur mit Allrad weiterfahren dürfe. Es gab jedoch die Möglichkeit des Transfers mit einem Game Viewer oder 4 km zu Fuß. Mary und ich entschieden uns für das Erstere.

 

Impressionen von unserer Lodge und Spaziergang in die Botanik

Von unserem Ausflug waren wir am frühen Nachmittag zurück und genossen die Ruhe am Pool. Die meisten Gäste machten entweder noch ihre Tagestouren oder kamen erst später zum Einchecken.
Zu Abend gab es das gewohnt reichhaltige Buffet, und wir saßen bei angenehmen Temperaturen auf der großen Terrasse unter Bäumen. Es gab kaum noch freie Tische, denn tatsächlich waren im Laufe des Nachmittags einige neue Gruppen eingetroffen.

Der folgende Tag würde für uns gemächlich verlaufen, da wir nur etwa 300 km bis zum nächsten Hotel in Swakopmund vor uns hatten.

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