Teil 12 – Donnerstag, 09.09.2021 – Salzburg

Für unsere heutige Fahrt nach Salzburg hatte ich gestern Abend schon einmal im Internet nach einer zentralen Parkmöglichkeit gesucht und dabei erfahren, dass Parken in Salzburg sehr teuer ist. So gab ich bei unserer Abfahrt Hildmannplatz 1 ins Navi ein. Nach 56 Minuten und 68 gefahrenen Kilometern erreichten wir mühelos die zentral gelegene Altstadtgarage A. Sie war in Felsen gesprengt worden und Mary und ich mussten durch lange Gänge, ehe wir in der Nähe des Stiftes Sankt Peter ans Tageslicht traten.

Durch den Innenhof des Stifts St. Peter gelangten wir über den Petersfriedhof zur Festungsbahn , die wir, anstatt 30 Minuten hochzulaufen, nehmen wollten, um anschließend noch genügend Energie für die Erkundung der Stadt zu haben. Den Berg runter sollte es dann zu Fuß gehen.
Aber gepfiffen: Es gab nur ein Paket, das heißt, für 13,30 Euro pro Person konnte man rauf und wieder hinunter. Inbegriffen waren noch einige Museen, aber eben nicht alle!
So fuhren Mary und ich mit der Standseilbahn, nachdem unsere Impfausweise auf dem Handy überprüft worden waren, während wir in der Warteschlange gestanden hatten.

In der Festung Hohensalzburg
Die Festung zählt zu den größten Burganlagen Europas und ihre Anfänge reichen bis ins
11. Jahrhundert zurück. Das Innere der beeindruckenden Anlage war ebenso sehenswert wie das Marionettenmuseum.

Ausblicke
Bevor Mary und ich den sehenswerten Innenhof der Festung betraten, genossen wir von einer der Terrassen den Blick über die Dächer von Salzburg.

Innenhof der Festung Hohensalzburg

Nach einer guten Stunde fuhren wir wieder mit der Bahn nach unten. Bis zum Dom waren es nur ein paar Schritte. Beim Hineingehen bemerkten wir, dass von der gestrengen Dame am Eingang eine junge Frau, die ihre Schultern nicht bedeckt hatte, wieder weggeschickt wurde. Dies veranlasste einen Besucher zu der Bemerkung: „Die leben hier noch im Mittelalter!“

Die Gesamtansicht vom Dom sowie weitere Sehenswürdigkeiten von Salzburg wurden unter folgendem Link gefunden: Dom

Nachdem Mary und ich den imposanten Dom besichtigt hatten, bummelten wir noch über den Residenzplatz , dessen Mittelpunkt von dem gleichnamigen Brunnen gebildet wurde, dem zugleich größten Barockbrunnen Mitteleuropas.

Allmählich wurde es Zeit, uns eine Lokalität für das Mittagessen zu suchen. In einem Geschäft wurde uns von einem Einheimischen der Gasthof Goldgasse empfohlen. Wir folgten diesem Tipp und bereuten es nicht, denn wir speisten gut vor einem historischen Ambiente, das sich in der gemütlichen Goldgasse befand.

Anschließend gingen wir ein Stück die Getreidegasse entlang, überquerten die Salzach und besuchten die Rechte Altstadt von Salzburg.

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