Namibia Teil 14 – Montag, 08.05.17

Eagle Tented Lodge – Etosha-NationalparkEtosha Aoba Lodge

Am heutigen Tag lagen 239 km vor uns, davon sollten uns rund 150 km an der Etosha Pfanne entlang führen. Im Rastlager Okaukuejo zahlten wir unseren Eintritt und ließen den Wagen betanken.
Man gab uns ein Papier mit Regeln, die unbedingt einzuhalten waren. Die Wichtigste: Auf keinen Fall sollte man aus dem Auto steigen.
Beruhigend war die Tatsache, dass es auf halber Strecke im Park noch ein Camp gab mit dem Namen „Halali“, was soviel wie „Das Ende der Jagd“ bedeutet.
Langsam fuhren wir in das riesige Freiluftgehege und waren gespannt auf das, was wir sehen würden.
Wir hatten nämlich erfahren, dass während unserer Reise gegen Ende der Regenzeit weniger Wild an die Wasserstellen in Menschennähe käme, weil es weiter weg noch genügend zu trinken gab. Dennoch sollten wir nicht enttäuscht werden, wie die folgenden Fotos belegen.

Etosha Aoba Lodge und Wildbeobachtung aus nächster Nähe

Gegen 14 Uhr erreichten wir das trutzige Gate mit der Aufschrift „Etosha Aoba Lodge“. Der Angestellte öffnete das Tor, suchte auf seiner Liste unseren Namen und konnte uns bereits die Nummer unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte nennen. Wir mussten noch gut 10 km fahren, bis wir ans Ziel kamen. Kurz davor jedoch noch eine Überraschung: Ein ausgewachsenes Kudu Weibchen sprang direkt vor unserem Auto über den Weg. Nur gut, dass ich mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs war!

Am Parkplatz wurden wir bereits von einem netten Bediensteten empfangen. Wir checkten ein, und er fuhr mit uns zu unserem Haus. Während der kurzen Fahrt erklärte er uns, dass wir diesen Weg aus Sicherheitsgründen nur mit dem Auto nehmen sollten. Der schmale Fußpfad zum Hauptgebäude dagegen würde vom Wild – gemeint waren Raubkatzen – eher gemieden.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns und legten uns an den Pool, um ein wenig zu lesen.

Als die Sonne sich bereits gen Horizont zu neigen begann, war aus dem nahen Gebüsch plötzlich ein Knacken und Krachen brechender Äste zu hören. Kurz darauf tauchte ein prächtiges Kudu Männchen auf, wenig später gefolgt von zwei weiblichen Tieren.
Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei und konnte aus nächster Nähe diese schönen Antilopen fotografieren, die offenkundig hier an den Menschen gewöhnt waren. Man hatte nämlich eine Wasserstelle geschaffen und einen großen Leckstein angebracht, damit die Gäste der Lodge die so angelockten Tiere in Ruhe beobachten konnten.

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