Namibia Teil 13 – Sonntag, 07.05.17

Twyfelfontein Country Lodge – Damara Living Museum – Eagle Tented Lodge

Da man uns den Besuch des Museums sehr ans Herz gelegt hatte, verließen wir unsere Lodge zeitig um 8 Uhr. Bis zu unserem Ziel waren es nur wenige Kilometer, und wir wurden als erste Besucher des Tages am Eingang von zwei freundlichen jungen Frauen empfangen. Mit dem Eintrittsgeld erhielten wir zugleich die unbegrenzte Fotoerlaubnis.
Mit dem Projekt will man erreichen, dass die traditionelle Kultur nicht in Vergessenheit gerät und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Menschen, die den Touristen Ihre Lebensweise nahebringen, wohnen eigentlich woanders und wechseln sich untereinander ab, so sagte man uns. Auf diese Weise wurde in dieser sehr ländlichen Region noch eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen.
Jetzt erwies es sich als Vorteil, dass wir uns auf der Fahrt hierher vor zwei Tagen bereits den Versteinerten Wald angesehen hatten. So hatten wir reichlich Zeit fürs Museum.

Nach einer sehr interessanten und informationsreichen Stunde im Damara Living Museum setzten wir unsere Fahrt zur nächsten Lodge fort. In Outju machten wir Mittagspause in einem Restaurant mit deutscher Küche.

Seit etlichen Kilometern fuhren wir auf geteerter Straße, was zwar schneller ging, aber – da waren wir uns einig – deutlich ermüdender war als unsere mittlerweile geliebten Schotterpisten, die ein höheres Maß an Konzentration erforderten. Da wir den regenreicheren Norden Namibias befuhren, hatte sich die Landschaft von unterschiedlichen Brauntönen allmählich in ein stellenweise sattes Grün verfärbt.

Wer sich mit Termitenhügeln auskennt, den möchte ich ganz herzlich bitten, mit mir Kontakt aufzunehmen, damit ich die 2 Fotos unten entsprechend betiteln kann. Für die Hilfe bedanke ich mich im Voraus!

Die Eagle Tented Lodge

Diese wunderbare Lodge fällt komplett aus dem Rahmen dessen, was wir bisher an Unterkünften hatten. Man wohnt nämlich in einem Zelt, das zugegebenermaßen die Großzügigkeit eines mittleren Appartements hat! Der vordere Wohnbereich ruht wegen der Hanglage auf Holzpfeilern und hat einen rustikalen Dielenboden. Im Bad läuft man auf Fliesen. Da sich an den Zeltwänden keine Schalter anbringen ließen, sind in Deckenhöhe an den Balken die Schaltvorrichtungen angebracht, sodass man an einem Holzpflock, der an einer Schnur hängt, zieht, um das Licht anzumachen. Jedes Zelt verfügt über eine Terrasse mit schönem Blick auf die Landschaft. Ein unfassbarer Luxus ist die Badewanne darauf. Um die Wasserverschwendung dürfte sich der betreffende Architekt wohl kaum Gedanken gemacht haben! Mary und ich beließen es jedenfalls beim Duschen.

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