Tansania Teil 14 – Dienstag, 25.09.18

Im Kindergarten – Hotel „Mountain Inn“

Die Ferien waren zu Ende und die meisten Kinder in der Schule. So traf es sich gut, dass wir einen „Wellnesstag“ am Hotelpool des „Mountain Inn“ geplant hatten, den wir uns einige Tage zuvor angesehen und für sehr gut befunden hatten. Dazu mussten wir 4 km bergab und dann noch 700 m die Hauptstraße entlanglaufen. Allen wollte uns am frühen Abend abholen.
Als wir am Kindergarten vorbeikamen, der zwischen Grundschule und Kirche lag, rief uns die Erzieherin durchs Fenster ein fröhliches „Welcome“ zu und lud uns somit ein, sie und ihre Kinder zu besuchen. Wir betraten den Gruppenraum und blickten zunächst in 16 kleine skeptische bis ängstliche Gesichter. Doch die erfahrene Erzieherin ließ für uns ein Lied singen, was sofort für Ablenkung und eine lockere Atmosphäre sorgte. Sie erlaubte mir sogar, zu fotografieren.

Nach diesem Erlebnis gingen wir weiter den Berg hinunter, nicht allzu schnell, denn wegen der losen Steine auf dem Sand kam man leicht ins Rutschen.


Hotel „Mountain Inn“

Unser Ziel lag ein wenig abseits der Hauptstraße und erwies sich als ein angenehm ruhiger Ort. Das vergitterte Eisentor wurde uns von einem jungen Angestellten geöffnet, der, als er hörte, dass wir Deutsche seien, uns mit den Worten: „Ich freue mich, Sie zu sehen“, begrüßte. Er führte Mary und mich durch die gepflegte Anlage zum Pool, wo wir zunächst die einzigen Gäste waren.

Wir genossen den Tag mit Schwimmen und Lesen. Zwischendurch aßen wir gut zu Mittag. Ich bestellte „African Lamb“, wobei man mich darauf aufmerksam machte, dass „afrikanisches Lamm“ Ziege und deren Fleisch besser sei als Lamm. Später erklärte mir jemand, dass man Touristen gerne mal das minderwertigere Lamm als Ziege verkaufe, weil der Unterschied nicht so gravierend sei.
Als Allen uns am Abend abholte, war es schon dunkel. Er sagte, dass er am nächsten Tag mit uns zu einem abgelegenen See fahren werde, an dem er vor einigen Jahren schon einmal gewesen sei.
Nach dem Essen saßen Mary und ich noch bei einer Tasse Tee auf der Terrasse. Wie fast jeden Abend kam irgendwann ein starker Wind auf, und wie fast an jedem Abend drehte irgendwann auch der Wachhund wieder seine Runde und kam kurz bei uns vorbei.

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